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Montag, der 03.02.2014:

Am zweiten Tag unserer Gartentour durch das Land der aufgehenden Sonne werden wir vom
bekannten Gartendesigner Akinari Atsusawa durch ausgewählte Anlagen geführt.


Bekannt für sein besonderes Gespür, klassische
Elemente aus der traditionellen japanischen
Gestaltung in modernen Anlagen geschickt in
Szene zu setzen, zeigte uns Herr Atsusawa
mehrere Projekte, die er in der Vergangenheit mit
privaten Kunden geplant und ausgeführt hatte.


Unterstützt wurden wir nebenbei durch Kohichi
Horiuchi, so daß wir mit 2 Kleinbussen effektiv
unterwegs waren und noch eine kleine
Sprachunterstützung in deutsch dazu
beanspruchen konnten.


Bereits am ersten Objekt wurden wir herzlich
empfangen und auch gleich ins Haus
hineingebeten. Grund dafür war, das ein kleiner,
aber feiner Garten sich in einem Innenhof befand
und aus dem Innenraum von mehreren Seiten
einsehbar war.


Gestaltet als sogenannter „Tsubo-niwa“ ist er wie
ein kleines Kunstwerk in das Gebäude
eingebettet. Besonders markant ist die große,
über 400 Jahre alte Kasuga-Steinlaterne, die
bereits in Vergangenheit in Nara gestanden hatte.
Die Nobedan-artige Wegbefestigung gliedert die
Bodenfläche und viel Immergrün belebt den
Raum zu allen Jahreszeiten.

 

Bereits gegen 10 Uhr morgens stand die Sonne
blendend am Himmel und im Laufe des Tages
entwickelten sich Temperaturen um 18°C.
Wir fahren zum nächsten Objekt. Auch hier
wurden mit hoher Ausführungsqualität Steine
versetzt, sowohl als Bruchsteinmauer wie auch
im Wegebereich. Ein besonderer Blickfang war
der geschwungene Bachlauf, der sich wie ein
Schleifenband durch die Gartenfläche zieht.

 


Ishiizumi-Steinwände aus Bruchsteinen mit
lebendigem Farbwechsel geben dem Wasserlauf
einen Hintergrund
.



Nach dem wir noch 6 weitere Gärten besichtigt
hatten, hatten sich Akinari Atsusawa und Kohichi
Horiuchi noch ein besonderes Highlight bis zum
Schluß aufgehoben: wir besuchen eine Baustelle,
die in der letzten Woche vor der Fertigstellung
steht. Mit Helmen ausgestattet besichtigen wir
hier den Bau eines Eingangsportals mit
Lehmwänden. Im Vordergrund entsteht eine
breite Zuwegung aus vor Ort zugerichteten
Natursteinen.



Der Shikiishi-Bodenbelag wird passgenau mit
Hammer und Meißel zugerichtet.

 


Der Sockel der Lehmwand besteht ebenfalls aus
Natursteinen.


Detailarbeit: jeder Stein wird genau angepasst.

 

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spacerHistorische Kasuga-Laterne im Innenhof


spacerPerfekte Steinarbeit: ein modernes Nobedan

 

 


 


spacerVor dem Eingangsportal wurde noch
spacerschnell ein Bild gemacht.


spacerIn Japan typisch: wenn Besuch erwartet
spacerwird, wird vorher noch einmal gewässert.

 


spacerDiese Schwarzkiefer ist gerade neu
spacerausgelichtet wurden. Rechts davon eine
spacerDobe-Lehmwand mit eingebetteten
spacerKawara-Ziegeln.


spacerEine neue Lehmwand mit Unterkonstruktion
spaceraus Bruchstein, selbst hergestellten
spacerLehmziegeln und Kawara-Abdeckung.


spacerSeitlich sieht man deutlich den konischen
spacerAufbau der Wand.