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Japan 2014 - Das Tagebuch einer Gartenreise am anderen Ende der Welt.


Nach endlos erscheinenden 12 Stunden im Flugzeug und weiteren 2 Stunden mit der Bahn erreichen wir unser erstes Etappenziel: unsere Unterkunft in Saitama, dem „grünen Herz" Japans, unweit der Millionenstadt Tokyo.


Durch die späte Ankunft am Samstag abend kam
es an unserem ersten Tag lediglich zu ersten
Annäherungen des westlichen Hungergefühls an
die japanische Esskultur. Beim gemeinsamen
Abendessen, dem sogenannten „Shabu-Shabu",
stellten sich unsere Wegbegleiter der nächsten
Tage vor. Wir bedanken uns bei den beiden
Baumschulern Ryuji Kurihara und Shigekazu
Ariyama, sowie der Gartenplanerin Eiko Hiraku,
und den Bonsai-Profis Herrn Tabata und Frau
Minami aus dem Omiya-Bonsai-Museum für den
herzlichen Empfang.

 

Sonntag, der 02.02.2014:

Unsere erste kleine Entdeckungsreise führt
uns in den Süden Tokyos. Auf dem Weg zum
früheren japanischen Regierungssitz im 12.
Jahrhundert, dem Ort Kamakura, machen wir
einen kleinen Abstecher zur größten und
wichtigsten japanischen Koi-Ausstellung: die
All-Japan-Combined-Nishikigoi-Show.


Der Austragungsort liegt im Hafenviertel Minatoku,
so daß wir bereits auf dem Hinweg mit der hochgleisig gebauten Mono-Rail-Bahn einen
Eindruck über die gigantischen Ausmaße der
Bucht von Tokyo bekommen.


Jedes Jahr zieht die Ausstellung Besucher aus
aller Welt an, die sich von den schönsten Koi
Japans ein Bild machen wollen. Und so überrascht es auch nicht, daß wir sehr schnell auf Bekannte aus der Heimat gestoßen sind.

Sieger-Fisch in diesem Jahr ist ein Showa der
Momotaro-Koi-Farm aus Okayama.

Wir setzen unsere Reise fort und besuchen
mehrere Tempel und Schreine mit ihren dazu
gehörigen Gartenanlagen.

Erste Station war der Zen-Tempel Engakuji.
Weitere Anlagen waren der Tempel Hase-Dera
und die große Buddha-Statue Daibutsu.
Letztes Ziel in Kamakura war die Insel
Enoshima.

Wir unterscheiden in Japan die buddhistischen
Tempel von den shintoistischen Schreinen.
Letztere sind in der Regel sofort erkennbar durch
das voran gestellte „Torii", einer Tor-ähnlichen
Konstruktion, die wie ein Wegweiser auf das
dahinter liegende Schrein-Gebäude gerichtet ist.

Durch das milde Klima hier stehen bereits viele
Kamelien in Blüte. Einige Pflaumenbäume zeigen
ebenfalls bereits Farbe.

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Eingang des Hase-Dera-Tempels. Bereits von
Weitem ist die große Kiefer ein besonderer Blickfang.

 

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Das Tsukubai. Eine Wasserstelle mit Bambuszulauf.

 

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Ein oft verwendeter Bodendecker ist der
Schlangenbart Ophiopogon, japanisch "Tamaryu".


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Tobi-Ishi - Trittplatten führen als Weg durch diesen Wassergarten.

 

Morgen erwartet uns eine Tour durch private Gartenanlagen, die vom bekannten
Gartendesigner Akinari Atsusawa gestaltet worden sind.


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spacerGrand-Champiton: ein Momotaro-Showa

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spacerTreppenweg zum Engakuji-Tempel

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spacerTorii am Enoshima-Schrein

 

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spacerEin kleiner Wassergarten am Hase-Dera

 

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spacerEin neu angelegter Zen-Garten. Eine
spacerTrockenlandschaft aus Moos, Felsen und
spacergeharktem Kies.

 

jspacerGeformte Gehölze wie diese Schwarzkiefer
spacerkommen vor einem hellen
spacerGebäudehintergrund besonders zur Geltung.

 

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spacerMit über 13 m Höhe ist diese Statue der
spacerzweitgrößte Buddha in Japan